Geschichte des IEA DPC
Das DPC existiert in seiner jetzigen Form seit 1995. Die Arbeitsfelder, in denen das DPC zurzeit tätig ist, sind vielgestaltig und reichen von der Stichprobenziehung bis hin zur Analyse von erhobenen Daten.
Seit 1958 bis Mitte der 1990er Jahre wurden für die einzelnen IEA-Studien jeweils wechselnde Studienleitungen benannt, die dann die komplette Infrastruktur der Studien neu zu entwickeln und aufzubauen hatten.
Im Jahr 1995 entschied sich die IEA, den Prozess der Datenverarbeitung zu zentralisieren, um das in einzelnen Studien erworbene Wissen immer wieder nutzen und ausbauen zu können. Nicht nur die wachsende Anzahl der IEA-Studien sondern auch die steigende Zahl der Teilnehmerländer erhöhte die Anforderungen an die Datenverarbeitung und machte diesen Schritt nötig. Da in den Jahren vor der Entscheidung die Studienleitung einer IEA-Studie (Reading Literacy) in Hamburg lokalisiert war, wurde das IEA Data Processing Center als Datenverarbeitungszentrum aller zukünftigen IEA-Studien in Hamburg gegründet.
1998 übernahm das IEA DPC mit der Vorbereitung des Feldtests zu PISA 2000 erstmalig auch Aufgaben im Bereich der Studienorganisation für Schulleistungsstudien innerhalb Deutschlands. Seitdem hat auch dieser Arbeitsbereich ein großes Wachstum erfahren, so dass das IEA DPC bis zum Jahr 2007 an der Organisation von ca. 30 größeren und kleineren Bildungsstudien in Deutschland beteiligt war.
Im Jahr 2007 erweiterte das IEA DPC seine Arbeitsfelder um die Abteilung Research and Analysis und heißt seitdem IEA Data Processing and Research Center.

